Perfekt vorbereitet für die nächste Trekking-Tour

The Perfect Preparation for Your Next Trekking Tour
shutterstock_188295476

Bisher haben wir uns immer nur mit Wandern beschäftigt. Damit, wie man mit dem Wandern beginnt und was man alles an Ausrüstung benötigt. Doch was macht den Unterschied zum Trekking aus? Und vor allen Dingen, wie bereitest du dich am besten auf deine erste Trekking-Tour vor und was brauchst du alles an Ausrüstung? Das alles erfährst du in diesem Artikel.

Wandern und Trekking – der Unterschied

Im Grunde lassen sich Wandern und Trekking ganz leicht voneinander abgrenzen, denn wenn du entlang deiner Wanderroute übernachtest – meist im Zelt, in einer Hütte oder eben in einer Pension – dann spricht man von einer Trekking-Tour. Ist das nicht der Fall, dann machst du „nur“ eine Wandertour. Trekking ist meist eine größere Herausforderung als das Wandern, denn du stellst dabei auch deine Physis, Ausdauer und mentale Stärke auf die Probe. Du musst beim Trekking nämlich nicht nur mehr und andere Ausrüstung einpacken, sondern diese natürlich auch über die gesamte Route tragen. Da trägt man leicht mal 10 Kg und das in etwas abgelegenerem oder sogar schwer zugänglichem Gelände. Der Unterschied zum Wandern ist also auf jeden Fall gegeben. Doch was musst du einpacken und worauf muss man achten, um eine solche Trekking-Tour zu meistern?

Die Ausrüstung – das brauchst du für eine Trekking-Tour

Der Rucksack

Der Rucksack ist wohl der wichtigste Gegenstand, den du dir für deine Trekking-Tour anschaffen musst. Denn dieser muss zum einen leistungsfähig sein und zum anderen auch komfortabel. Du trägst diesen schließlich die ganze Zeit mit deiner kompletten Ausrüstung auf dem Rücken. Daher solltest du auf folgende Dinge achten:

  • Ein Rucksack mit 60 bis 70 Litern Volumen sollte ausreichen.
  • Der Rucksack selbst sollte nur ein sehr geringes Gewicht haben. Denn auch das musst du ja mit einkalkulieren.
  • Am besten lässt du dich professionell beraten und dir deinen Rucksack auf deine Größe und deine Statur anpassen.
  • Probiere die Rucksäcke, die du zur Auswahl hast ruhig an. Am besten gleich mit etwas Beladung. So kannst du die unterschiedlichen Modelle miteinander vergleichen und wirst schnell merken, welcher der richtige Rucksack für dich ist.
Hiking and trekking¬—the difference
shutterstock_285653708

Das Trekkingzelt

Hast du vor, bei deiner Trekking-Tour zu zelten, dann brauchst du auch ein Trekkingzelt. Hierbei gilt es ebenfalls, auf ein paar Dinge zu achten:

  • Auch beim Trekkingzelt solltest du auf das Gewicht achten. Denn auch das musst du ja tragen, wenn du unterwegs bist. Es gibt bereits welche um die drei Kilo.
  • Schau dir den Innenraum des Zeltes an. Ist er groß genug, damit du mit deinem Schlafsack darin Platz findest? Auch die Höhe kann wichtig sein. Schaue also auch, ob dir die Höhe des Zeltes zusagt.
  • Beim Eingang deines Zeltes musst du einmal darauf achten, dass du bequem in dieses hineinkommst. Außerdem sollte der Eingang aber auch etwas herausstehen, damit du diesen bei Regen offenstehen lassen kannst, ohne dabei direkt nass zu werden.
  • Damit dein Zelt auch einem Sturm standhält, solltest du auf die Sturmleinen achten. Diese sollten möglichst niedrig und direkt am Gestänge sitzen.
  • Das Aussenzelt sollte silikonbeschichtet sein. So bist du optimal geschützt.
  • Achte darauf, dass dein Trekkingzelt mindestens zwei Lüfter besitzt.
  • Gute Zeltstangen sind meist aus Aluminium und haben einen Durchmesser von 8,6 mm.

Der Schlafsack

Geht es um den Schlafsack, hast du die Wahl zwischen Daunen und Kunstfasern. Dabei haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile:

  • Daunenschlafsack: Ein Schlafsack mit Daunen bietet den Vorteil, dass er sehr leicht ist und besonders warmhält. Ein solcher ist außerdem sehr klein komprimierbar, was ihn natürlich perfekt zum Transport macht. Doch Daunen nehmen Feuchtigkeit auf, weswegen sie vor Nässe geschützt und sehr oft gelüftet werden müssen. Einen Daunenschlafsack in nasse Regionen mitzunehmen, ist also keine gute Idee.
  • Schlafsack aus Kunstfasern: Solche Schlafsäcke halten nicht so warm wie Daunenschlafsäcke und sind zudem nicht so klein komprimierbar. Vorteil ist aber, dass sie nicht nässeempfindlich sind und selbst in nassem Zustand noch gut isolieren. Zur Not können sie sogar nass verpackt werden. Auch für Allergiker sind Schlafsäcke aus Kunstfasern die bessere Wahl.

Die Verpflegung

Um auch unterwegs essen zu können, benötigst du einen Gaskocher oder einen Benzinkocher. Bist du in Mitteleuropa unterwegs, sollte ein kleiner Gaskocher ausreichen. Wenn du dann noch einen Topf, einen Löffel und Gaskartuschen mitnimmst, ist deine Outdoorküche auch schon vollständig. Fliegst du allerdings irgendwo hin, um eine Trekking-Tour zu machen, oder entscheidest dich für den Norden als Route, dann entscheidest du dich lieber für einen Benzinkocher. Dieser brennt stärker und sorgt auch bei Kälte für die nötige Hitze zum Kochen. Außerdem kannst du Benzin überall kaufen. Auch hier solltest du dann noch an einen Topf und Löffel denken.

A basic packing list for your next trekking trip
shutterstock_224392663

Basis-Packliste für die nächste Trekking-Tour

Zusätzlich muss dein Rucksack natürlich mit noch vielen anderen Dingen bepackt werden, um optimal vorbereitet zu sein. Wir haben hier einmal eine Basis-Packliste für dich zusammengestellt:

  • Rucksack
  • Zelt
  • Isomatte
  • Schlafsack (Wichtig: Dieser sollte in einem wasserdichten Beutel verpackt sein.)
  • Trekkingstiefel
  • Regenjacke
  • Regenhose
  • Fleecejacke oder Softshelljacke
  • Wechselwäsche
  • Trekkingstöcke
  • Stirnlampe
  • Feuerzeug
  • Topf
  • Gaskocher (Wichtig: Den Brennstoff nicht vergessen!)
  • Tasse
  • Löffel
  • Schweizer Messer
  • Handtuch
  • Toilettenpapier
  • Erste-Hilfe-Set
    • Verbandmaterial
    • Kompressen
    • Pflaster
    • Handschuhe
    • Rettungsdecke
  • Wanderkarte
  • Kompass/GPS
  • Handy
  • Geldbeutel (mit Bargeld, Personalausweis, wenn benötigt auch Reisepass)

Machst du eine Trekking-Tour in die Berge, solltest du zusätzlich noch an eine Sonnenbrille, Sonnencreme, einen Leichtpickel und vielleicht auch an einen Klettergurt und -helm denken, wenn du klettern gehen möchtest. Es kann also sein, dass sich deine Packliste ein wenig verändert, je nachdem, wo du hinwanderst. Mit der Basis-Packliste bist du aber schon mal grundlegend gut vorbereitet.

So dann kannst du jetzt auch auf deine erste Trekking-Tour gehen. Und damit du dabei auch an alles denkst, stellen wir dir die Basis-Packliste hier zum Download bereit 😊

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.